Ladakh und Kaschmir
"Wo die Welt endet und das Paradies beginnt"
Ladakh und Kaschmir, zwei Gebiete im Nordwesten Indiens, die kaum gegensätzlicher sein könnten.
Ladakh, eingebettet zwischen den Gebirgsketten des Himalaya und des Karakorum, bildet eine trockene Hochwüste mit Flüssen aus Schmelzwasser. Entlang des oberen Indus, dem Haupttal Ladakhs, werden Felder bewirtschaftet und bieten somit grüne Farbtupfer in einer sonst eher kargen Gegend. Ladakh gilt als Hochburg des tibetischen Buddhismus. Nicht umsonst wird es auch Klein-Tibet genannt. Nebst der tollen Landschaft faszinieren in Ladakh vor allem die prächtigen Klöster, die nicht selten auf hohen Felsspitzen über dem Tal thronen.
Kaschmir ist mit üppigen Wiesen, Aprikosen- und Mandelbäumen viel fruchtbarer als das gebirgige Ladakh. In der islamisch geprägten Hauptstadt Srinagar spielt sich das Leben am Wasser ab. Meist auf dem Dal-See. Früh morgens rudern die Händler zum Floating Market und inmitten von Lotusfeldern schaukeln zahlreiche Hausboote.
Während mehreren Wochen habe ich diesen nordwestlichsten Bundesstaat Indiens bereist und nebst einer Vielzahl an tollen Bildern auch schöne Begegnungen mit interessanten und netten Leuten mit nach Hause gebracht.



